Ein klassischer Fall: Mein Freund Claus ist aufgrund von Problemen mit seiner Geschäftspartnerin seit längerem sehr betrübt. Seiner Meinung nach nimmt sie ihn als Geschäftspartner nicht ernst und er muss sich jeden Schritt erkämpfen. Recht machen kann er es ihr sowieso nicht.

Mit der psychokinesiologischen Methode waren wir mit einigen wenigen Fragen am entscheidenden Punkt in seinem Leben angelangt. „Es war in der 3. oder 4. Klasse. Ich war sehr verliebt in meine Lehrerin und sie hat mir nicht geholfen, in die Realschule zu kommen“, sagte er mir. Seine erste große Liebe wurde enttäuscht, das Gefühl, nicht gut genug zu sein hatte sich eingenistet.

Nicht gut genug zu sein, das war das Glaubensmuster, das in ihm wirkte. Als wir das aufgedeckt hatten, fing es in ihm an, zu arbeiten.

Er erkannte, warum er sich gegenüber Frauen mit denen er eine sehr tiefe Freundschaft hatte, die aber nicht unbedingt geschlechtlich sein muss, zurücknahm und seine Meinung unterdrückte. Er erkannte, dass er immer noch nach dieser nicht bekommenen Liebe strebte.

Als Schritt zur Heilung riet ich ihm, den kleinen Claus von damals in die Arme zu nehmen. Er sollte sich bei ihm bedanken, ihm versichern, dass er ihn liebe, dass es ihm Leid tut was damals geschah und er ihn jetzt unterstütze.
Als er sich nach dem Coaching und der Vorstellung, den kleinen Claus liebevoll in die Arme zu nehmen nochmals an die Zeit erinnerte, konnte er keine emotionale Belastung mehr feststellen.

Die beschriebene Szene war bis zu diesem Zeitpunkt schon zwei bis drei Mal als Situation in den Coachings präsent. Doch erst jetzt war anscheinend der Augenblick gekommen, an dem diese Energie transformiert werden konnte.

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